BI: Jantzen NT mit Psalmen

Das Neue Testament und Psalmen von Herbert Jantzen neu übersetzt.
 
Nach dem Textus Receptus. Grundtextnahe Bibelübersetzung. Gedruckte Version zu bestellen bei:

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b. Der griechische Text

Dieser Fassung des NTs liegt der traditionelle so g. „überlieferte Text“ von Robert Estienne (Stephanus) aus dem Jahre 1550 zu Grunde. Diesen halte ich für den besten von mehreren Fassungen, die zu der textus-receptus-Gruppe gehören. … Ohne mich auf eine unglückliche Auseinandersetzung einzulassen, seien kurz drei Gründe für meine Wahl angegeben.

- Gottes Fügung

Zusammen mit anderen Christen bin ich der Überzeugung, dass Gott Geschichte und Geschicke lenkt. Im Besonderen bin ich überzeugt, dass Gott über sein Wort wachte, als der biblische Kanon (der Schriftumfang) gebildet wurde, dass er aber auch über die Einzelteile seines Wortes wachte und sie erhalten bleiben ließ und dass es kein Zufall war, dass in der Zeit der Erfindung des Buchdruckes und der großen „Reformations“wende christlicher Geschichte ein bestimmter Text den wichtigen und einflussreichen europäischen Übersetzungen zu Grunde lag. Gute hundert Jahre und mehr vor der Erstellung des Codex Vaticanus oder des Sinaiticus war der traditionelle Text bereits die Bibel der Ostkirche sowie der eher bibelorientierten Gemeinden Norditaliens, Südfrankreichs und der Britischen Inseln.

- Innere Einheit

Dr. Wilbur N. Pickering hat aufgezeigt, welche Widersprüche im neueren „eklektischen“ Text vorhanden sein können. Sogar Irrtümer treten auf. Gründliche Arbeit am biblischen Text entdeckt immer wieder eine größere innere Einheit im traditionellen überlieferten Text.
Im Vorwort zu seinem Kommentar zum ersten Korintherbrief bemerkt Godet, er könne nicht immer die kritischen Ergebnisse zweier englischer Textkritiker annehmen. Die Exegese habe ihn zu oft von der Fehlerhaftigkeit einiger alter griechischer NT-Handschriften überzeugt. Gesunde Textkritik dürfe nicht einen guten exegetischen Sinn an fehlerhafte Handschriften opfern. Im Anhang 3 desselben Werkes setzt er sich auf Grund eigener Forschungen für den Wert des byzantinischen (des traditionellen) Textes ein. Zum sog. Sinaiticus schreibt er in seinem Johanneskommentar (S. 594):
„... keine andere Handschrift macht sich so vieler Auslassungen und Nachlässigkeiten schuldig wie diese.“
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Mit großen Anhängen und Erklärungen, warum manche Übersetzungsvariante gewählt wurde. Parallelstellen, und vieles mehr. Sehr nützlich ! 

Sollte man neben der Schlachter 2000 Übersetzung als "Korrektur" lesen.

Vorsicht: Jettel wie Jantzen lehren die unbiblische Möglichkeit der Wiederheirat. Als Lehrer sind diese deshalb nicht sonderlich geeignet. So wurde z.B. auch das Wort "Haar", gegen besseres Wissens, in 1. Kor 11,6 hineinmanipuliert (wobei dieses Wort im TR überhaupt an der Stelle nicht existiert) - Hauptsache der Götze Kopfbedeckung per Stofftuch bleibt unberührt. Eine aufrichtige Herzenshaltung ist hier leider nicht erkennbar.

Unter Download kann die Version als PDF etc heruntergeladen werden.

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