Lehre: Scheidung und Wiederheirat ?

Scheidung und Wiederheirat ?

 

Grundlage allen Handelns: Die rechte geistliche Gesinnung:

Psalm 25,4-5

HERR, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Pfade! Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich, denn du bist der Gott meines Heils; auf dich harre ich allezeit.

Psalm 139,23-24

Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich es meine; und sieh, ob ich auf bösem Weg bin, und leite mich auf dem ewigen Weg!

Matthäus 6,10

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden.

 

Kenne wir den heiligen Gott ? Wissen wir, mit WEM wir es zu tun haben ?

2. Mose 19

Im dritten Monat nach dem Auszug der Kinder Israels aus dem Land Ägypten kamen sie an ebendiesem Tag in die Wüste Sinai. Sie waren von Rephidim ausgezogen und in die Wüste Sinai gekommen und lagerten sich in der Wüste; und Israel lagerte sich dort dem Berg gegenüber. Mose aber stieg hinauf zu Gott; denn der HERR rief ihm vom Berg aus zu und sprach: So sollst du zum Haus Jakobs sagen und den Kindern Israels verkündigen: Ihr habt gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe, und wie ich euch auf Adlersflügeln getragen und euch zu mir gebracht habe. Wenn ihr nun wirklich meiner Stimme Gehör schenken und gehorchen werdet und meinen Bund bewahrt, so sollt ihr vor allen Völkern mein besonderes Eigentum sein; denn die ganze Erde gehört mir, ihr aber sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein! Das sind die Worte, die du den Kindern Israels sagen sollst. Und Mose kam und rief die Ältesten des Volkes zu sich und legte ihnen alle diese Worte vor, die der HERR ihm geboten hatte. Da antwortete das ganze Volk miteinander und sprach: Alles, was der HERR gesagt hat, das wollen wir tun! Und Mose überbrachte dem HERRN die Antwort des Volkes. Da sprach der HERR zu Mose: Siehe, ich will in einer dichten Wolke zu dir kommen, damit das Volk meine Worte hört, die ich mit dir rede, und auch dir für alle Zeit glaubt. Und Mose verkündete dem HERRN die Worte des Volkes. Da sprach der HERR zu Mose: Geh zum Volk und heilige sie heute und morgen; und sie sollen ihre Kleider waschen; und sie sollen bereit sein für den dritten Tag; denn am dritten Tag wird der HERR vor den Augen des ganzen Volkes herabsteigen auf den Berg Sinai. Und ziehe dem Volk eine Grenze ringsum und sprich zu ihnen: Hütet euch davor, auf den Berg zu steigen und seinen Fuß anzurühren! Denn jeder, der den Berg anrührt, muss unbedingt sterben. Niemandes Hand soll ihn anrühren, sonst soll derjenige unbedingt gesteinigt oder erschossen werden; es sei ein Tier oder ein Mensch, er soll nicht am Leben bleiben. Wenn aber das Horn anhaltend ertönt, dann sollen sie zum Berg kommen! Da stieg Mose vom Berg herab zum Volk und heiligte das Volk; und sie wuschen ihre Kleider. Und er sprach zum Volk: Seid bereit für den dritten Tag, keiner nahe sich seiner Frau! Und es geschah, als der dritte Tag kam und es noch früh am Morgen war, da erhob sich ein Donnern und Blitzen, und eine dichte Wolke lag auf dem Berg, und [es ertönte] ein sehr lauter Schall von Schopharhörnern. Da erschrak das ganze Volk, das im Lager war. Und Mose führte das Volk aus dem Lager, Gott entgegen, und sie stellten sich unten am Berg auf. Aber der ganze Berg Sinai rauchte, weil der HERR im Feuer auf ihn herabstieg. Und sein Rauch stieg auf wie der Rauch eines Schmelzofens, und der ganze Berg erbebte heftig. Und der Hörnerschall wurde immer stärker. Mose redete, und Gott antwortete ihm mit lauter Stimme. Als nun der HERR auf den Berg Sinai, oben auf den Gipfel des Berges herabgekommen war, rief er Mose hinauf auf den Gipfel des Berges. Und Mose stieg hinauf. Da sprach der HERR zu Mose: Steige hinab und ermahne das Volk, dass sie nicht zum HERRN durchbrechen, um zu schauen, und viele von ihnen fallen! Auch die Priester, die dem HERRN nahen, sollen sich heiligen, dass der HERR nicht einen Riss unter ihnen macht! Mose aber sprach zum HERRN: Das Volk kann nicht auf den Berg Sinai steigen, denn du hast uns bezeugt und gesagt: Ziehe eine Grenze um den Berg und heilige ihn! Der HERR sprach zu ihm: Geh hin, steige hinab! Danach sollst du hinaufsteigen und Aaron mit dir; aber die Priester und das Volk sollen nicht durchbrechen, um zum HERRN hinaufzusteigen, damit er nicht einen Riss unter ihnen macht! Und Mose stieg zum Volk hinunter und sagte es ihnen.

 

Offenbarung 1,10-18

An dem Tage, der [dem] Herrn gehört, wurde ich [einer, der] im Geist [war]. Und ich hörte hinter mir eine große, (laute) Stimme wie die einer Posaune, die sagte: "ICH bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte", und: "Was du siehst, schreibe in ein Buch und verschicke [es] an die Gemeinden, die in Asien sind, nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamos und nach Thyateira und nach Sardeis und nach Philadelphia und nach Laodikeia."Und ich wandte mich um, die Stimme zu sehen, die mit mir redete. Und als ich mich umgewandt hatte, sah ich sieben goldene Leuchter und inmitten der sieben Leuchter einen gleich [dem] Sohn eines Menschen, bekleidet mit einem bis zu den Füßen reichenden Gewand und an der Brust umgürtet mit einem goldenen Gürtel. Sein Haupt und sein Haar waren weiß wie weiße Wolle, wie Schnee. Und seine Augen waren wie eine Feuerflamme. Und seine Füße waren gleich Golderz, als glühten sie im Ofen. Und seine Stimme war wie das Rauschen vieler Wasser. Und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand. Und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges (heftiges) Schwert hervor. Und sein Gesicht war wie die Sonne, wenn sie scheint in ihrer Kraft. Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie ein Toter. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sagte zu mir: "Fürchte dich nicht. Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebende. Ich war tot, und - siehe! - ich bin lebend - in (alle) Ewigkeit. Amen. Und ich habe die Schlüssel des Todesbereiches und des Todes.

 

Die Gottesfurcht ist Anfang aller Weisheit

Psalm 111,10

Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Weisheit; sie macht alle einsichtig, die sie befolgen. Sein Ruhm bleibt ewiglich bestehen.

Gott haßt Ehescheidungen

Maleachi 2,13-16

Und zum anderen tut ihr auch das: Ihr bedeckt den Altar des HERRN mit Tränen, mit Weinen und Seufzen, so dass er sich nicht mehr zu der Opfergabe wenden und sie nicht mit Wohlgefallen aus euren Händen annehmen mag. Und ihr fragt: »Warum?« Weil der HERR Zeuge war zwischen dir und der Frau deiner Jugend, der du nun untreu geworden bist, obwohl sie deine Gefährtin und die Frau deines Bundes ist! Und hat Er sie nicht eins gemacht, ein Überrest des Geistes für Ihn? Und wonach soll das Eine trachten? Nach göttlichem Samen! So hütet euch denn in eurem Geist, und niemand werde der Frau seiner Jugend untreu! Denn ich hasse die Ehescheidung, spricht der HERR, der Gott Israels, und dass man sein Gewand mit Frevel bedeckt, spricht der HERR der Heerscharen; darum hütet euch in eurem Geist und werdet nicht untreu!

 

Die Lehre von Jesus Christus

Die Gebote des Herrn Jesus sind universal und für alle Menschen, bekehrt wie unbekehrt, gleich gültig. Das Leben in der Gottesferne und Gottlosigkeit ist keine Entschuldigung, sich nach der Wiedergeburt und nach der Scheidung (im Zustand der Gottlosigkeit), sich wieder zu verheiraten (es sie den aufgrund von Hurerei oder Tod des Partners).

Wie auch David die Strafe für seine Sünde zu tragen hatte (2. Sam 12,12-15) sein Schuld aber vergeben wurde, ist ebenso der Wiedergeborene weiterhin unter den für alle Menschen gleichermaßen gültigen Geboten Jesu.

Galater 6,7-8

Werdet nicht irregeleitet; Gott lässt sich nicht spotten; denn was immer ein Mensch sät, das wird er auch ernten, weil der, der seinem eigenen Fleisch sät, vom Fleisch Verderben ernten wird, aber der, der dem Geist sät, vom Geist ewiges Leben ernten wird.

 

Jesus sagt nicht, daß das nur für die gälte, die geistlich neu geboren wurden. Wenn der Herr Jesus diese Einschränkung nicht macht, dann ist es Gott der Lüge zu beschuldigen, ändert man selbst das Wort Gottes nach seinem Gutdünken und sagt, diese Stelle beziehe sich nur auf Wiedergeborene.

Bemerken wir auch, daß Jesus dies auch auf die gottlosen Pharisäer hin lehrte!

 

Matthäus 5,31-32

Es wurde gesagt: 'Wer immer sich von seiner Frau scheidet, gebe ihr eine Abstandsschrift. 'Aber ICH sage euch: Wer immer sich von seiner Frau scheidet, außer aufgrund von Unzucht, macht, dass sie Ehebruch begeht, und wer immer die Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch.

 

Matthäus 19,3-12

Und es kamen die Pharisäer zu ihm, versuchten ihn und sagten zu ihm: "Ist es einem Menschen gestattet, sich aus jedem Grund von der Frau zu scheiden?" Er antwortete und sagte zu ihnen: "Habt ihr nicht gelesen, dass der, der sie machte, sie von Anfang als einen Männlichen und eine Weibliche machte und sagte: 'Deswegen wird ein Mann den Vater und die Mutter verlassen und an seine Frau gefügt werden, und es werden die zwei zu EINEM Fleisch sein'? So sind sie nicht mehr zwei, sondern EIN Fleisch. Was also Gott zusammenfügte, soll ein Mensch nicht trennen." Sie sagen zu ihm: "Warum gebot Mose also, eine Abstandsschrift zu geben und sich von ihr zu scheiden?" Er sagt ihnen: "Im Blick auf eure Herzenshärte erlaubte es euch Mose, euch von euren Frauen zu scheiden. Vom Anfang her war es aber nicht so geschehen. Ich sage euch: Wer irgend sich von seiner Frau scheidet, außer auf Unzucht hin, und eine andere heiratet, begeht Ehebruch, und der, der die Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch." Seine Jünger sagen zu ihm: "Wenn die Sache des Mannes mit der Frau so ist, ist es von keinem Vorteil zu heiraten." Er sagte ihnen: "Nicht alle fassen dieses Wort, sondern die, denen es gegeben ist: Es gibt nämlich Eunuchen, welche von Mutterschoß so geboren wurden, und es gibt Eunuchen, welche von den Menschen zu Eunuchen gemacht wurden, und es gibt Eunuchen, welche sich wegen des Königreiches der Himmel selbst zu Eunuchen machten. Wer es fassen kann, fasse es.

 

Markus 10,11-12

Und er sagt ihnen: "Wer irgend sich von seiner Frau scheidet und eine andere heiratet, begeht an ihr Ehebruch. Und wenn eine Frau sich von ihrem Mann scheidet und mit einem anderen verheiratet wird, begeht sie Ehebruch.

Auch der "unschuldig" Geschiedene kann nicht nochmal heiraten. So unschuldig kann jemand nicht sein, wenn sein Partner Unzucht begeht bzw. war die ganze Ehe nicht im Willen Gottes und man hat sich selbst einen Partner gesucht, statt den Willen des Vaters zu folgen.

Auch ist die Scheidung wegen Unzucht kein MUSS, sondern nur eine Option die man nicht wählen sollte, sondern durch Buße und Umkehr wieder zur Einheit in Jesus finden sollte.

 

1. Ehe weiterhin gültig:

 

Markus 6,17-18

denn er, Herodes, hatte hingesandt und Johannes gegriffen und ihn gebunden im Gefängnis, wegen [der] Herodias, der Frau seines Bruders Philippus, weil er sie geheiratet hatte; denn Johannes hatte dem Herodes gesagt: "Es ist dir nicht gestattet, die Frau deines Bruders zu haben.

Bemerken wir hier: Die neue Frau, die Herodes geheiratet hatte, wird immer noch als die Frau von Philippus bezeichnet.

 

Die göttlich inspirierte Lehre des Apostel Paulus

1. Kor 7,8-16

Ich sage aber zu den Unverheirateten und den Witwen: Es ist für sie gut, wenn sie bleiben wie auch ich. Sind sie aber nicht ihrer selbst mächtig, sollen sie heiraten, denn es ist besser zu heiraten als zu glühen. Aber die Verheirateten weise ich an - nicht ich, sondern der Herr -, dass eine Frau sich nicht vom Mann trenne (wenn sie sich aber auch getrennt haben sollte, bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit dem Mann) und dass der Mann die Frau nicht verlasse (oder verstoße). Aber den anderen sage ICH, nicht der Herr: Wenn etwa ein Bruder eine ungläubige Frau hat und sie einverstanden ist, bei ihm zu wohnen, verlasse (oder verstoße) er sie nicht; und eine Frau, die einen ungläubigen Mann hat, und er ist einverstanden, bei ihr zu wohnen, verlasse (oder verstoße) ihn nicht; denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den Mann. Im anderen Fall wären eure Kinder unrein. Nun aber sind sie heilig. Wenn sich der Ungläubige aber trennt (und sich getrennt hält), trenne er sich (und halte sich getrennt); der Bruder oder die Schwester ist in solchen [Fällen] nicht gebunden - in Frieden hat uns Gott gerufen -,denn was weißt du, Frau, ob du den Mann retten wirst, oder was weißt du, Mann, ob du die Frau retten wirst.

Römer 7,2-3

Seid ihr darüber in Unkenntnis, Brüder - denn ich rede zu solchen, die [das] Gesetz kennen, - dass das Gesetz über den Menschen Herr ist, solange er lebt?- denn die dem Manne unterstellte Frau ist mittels des Gesetzes an den lebenden Mann gebunden. Sollte der Mann aber sterben, ist sie dem Gesetz des Mannes enthoben. Dann wird sie also, während der Mann lebt, als Ehebrecherin bezeichnet werden, wenn sie einem anderen Manne (zu Eigen ) wird. Sollte der Mann aber sterben, ist sie vom Gesetz frei, sodass sie nicht eine Ehebrecherin ist, wenn sie einem anderen Manne (zu Eigen ) wird.

Nur der Tod des Partner berechtigt zu einer Wiederheirat, sonst gilt man als Ehebrecher.

 

Die Ehebrecherin:

Johannes 8,1-11

Aber Jesus ging an den Berg der Olivenbäume. Am frühen Morgen kam er wieder zur Tempelstätte, und alles Volk kam zu ihm. Und er setzte sich und lehrte sie. Da führen die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau zu ihm, die beim Ehebruch ertappt worden war, stellen sie in die Mitte und sagen zu ihm: "Lehrer, diese Frau ist auf frischer Tat ertappt worden, als sie Ehebruch beging. Im Gesetz gebot uns Mose, dass solche gesteinigt werden sollten. DU nun, was sagst du?" Dieses sagten sie, ihn zu versuchen, damit sie etwas hätten, ihn anzuklagen. Aber Jesus bückte sich herab und schrieb mit dem Finger in die Erde. Als sie aber dabei blieben, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: "Der von euch, der ohne Sünde ist, werfe als Erster den Stein auf sie." Und er bückte sich wieder herab und schrieb in die Erde. Aber als sie [Jesu Wort] gehört hatten und vom Gewissen überführt waren, gingen sie hinaus, einer nach dem anderen, angefangen von den Älteren bis hin zu den Letzten. Und Jesus war allein zurückgelassen - und die Frau, die in der Mitte stand. Als Jesus sich aufrichtete und niemanden zu Gesicht bekam, außer der Frau, sagte er zu ihr: "Frau, wo sind jene, deine Ankläger? Verurteilte dich niemand?" Sie sagte: "Niemand, Herr." Jesus sagte zu ihr: "Auch ICH verurteile dich nicht. Gehe hin und sündige nicht weiter!

Gott ist gnädig und voller Liebe. Er will bei echter Buße und Umkehr die Sünden vergeben. Wichtig ist hier aber die Aussage Jesu: "Gehe hin und sündige nicht weiter!".

 

Bei vorsätzliches Sündigen Verlust des Heils und Verderben

Hebräer 10,26-27

denn wenn wir vorsätzlich sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Opfer für Sünden mehr übrig, aber ein gar furchtbares Erwarten des Gerichts und ein Eifer des Feuers, das im Begriff ist, die Widersacher zu fressen.

Galater 5,19-21

Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welcher Art sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streitereien, Eifersucht, Grimm, Rechthabereien, Zwietracht, Parteiungen, Neid, Mordtaten, Trunkenheiten, Schlemmereien und dergleichen, wovon ich euch voraussage, so wie ich auch zuvor sagte: Die, die solches verüben, werden das Königreich Gottes nicht erben.

 

1. Kor 6,9-11

Oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Werdet nicht irregeleitet! Weder Unzüchtige noch Götzendiener noch Ehebrecher noch Lüstlinge noch Homosexuelle noch Diebe noch Habsüchtige noch sich Berauschende noch Schmäher noch Räuberische werden das Königreich Gottes erben. Und dieses waren etliche von euch. Ihr wurdet jedoch gewaschen! Ihr wurdet jedoch geheiligt! Ihr wurdet jedoch gerechtfertigt! - in dem Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes.

Nach der Lehre der Bibel, werden Ehebrecher NICHT in das Königreich kommen! Das ist eine ernste Aussage. Ehebrechern wird also auch keine Errettung ihrer Seele (2. Petrus 1,9) zuteil, mit der sie in den Himmel kommen könnten. Ehebruch schließt kategorisch vom Himmelreich aus !

Die griechischen Wörter für Ehebruch (moicheia), Ehebrecherin (moichalis), Ehebrecher (moichos), Ehebruch begehen (moichao) sind die selben, die in den Stellen Mat 5,32; Mat 19,9; Mk 10,11; Gal 5,19 und 1. Kor 6,9 verwendet werden! Willst Du das riskieren ? Was, wenn Jesus Chrtistus das so sieht ???

 

Hebräer 13,10

Ehrenhaft [ist und sei] die Ehe bei allen und das Bett unbefleckt. Aber die Unzüchtigen und die Ehebrecher wird Gott richten.

Hebräer 13,10 führt uns direkt nach Offenbarung 22,15. Der Ehebruch wird im Zusammenhang mit den Unzüchtigen genannt. Das selbe griechische Wort für Unzüchtige (pornos) kommt vor:

 

Offenbarung 22,14-15

Selige sind die, die seine Gebote tun! - damit ihr Anrecht sein wird an dem Baum des Lebens und sie eingehen durch die Toreingänge in die Stadt. Aber draußen sind die Hunde, die Zauberer, die Unzüchtigen, die Mörder, die Götzendiener und jeder, der Lüge lieb hat und übt.

 

Argumentum ex silentio

Beim Thema Wiederheirat resultieren die meisten falschen Thesen aus willkürlichen Auslegungsphantasien. Ein echter Fakt ist, wenn tatsächlich die Erlaubnis zur Wiederheirat zweifelsfrei auch schwarz auf weiß geschrieben steht. Bezüglich 1. Tim 5,14 kann gesehen werden, daß auch an anderen Stellen eine klare Erlaubnis zur Wiederheirat stehen könnte, was es meist aber nicht tut. Eine eindeutige Erlaubnis zur Wiederheirat findet man für die Witwen in 1. Tim 5,14:

"So will ich nun, dass jüngere [Witwen] heiraten, Kinder gebären, den Haushalt führen und dem Widersacher keinen Anlass zur Lästerung geben; denn etliche haben sich schon abgewandt, dem Satan nach. Wenn ein Gläubiger oder eine Gläubige Witwen hat, so soll er sie versorgen, und die Gemeinde soll nicht belastet werden, damit diese für die wirklichen Witwen sorgen kann."

Da es also Fälle gibt, in denen Wiederheirat erlaubt ist und die Bibel das meint, was in ihr Steht, so sieht man hier die durchgängige Logik, daß Wiederheirat auch als solche ausdrücklich erlaubt sein muß. Das Prinzip ist auch hier wieder: Der Partner muß tot sein, damit man wieder heiraten darf.

 

Scheinargumente

a) Manche Ausleger wollen durch die Stelle in 5. Mose 24,1-4 rechtfertigen, daß eine zweite Ehe nicht zu scheiden und gültig wäre. Hier muß man aber sehen, daß nicht jede x-beliebige Stelle aus dem Alten Testament aus dem Zusammenhang genommen werden kann. Daß dieses spezielle Gebot sich nur an das damalige Volk Gottes richtet, wird klar, wenn man nur einen Vers weiter (5. Mo 24,5) ließt. Ich nehme mal an, daß der Christ im neuen Bund, der zur Gewaltlosigkeit verpflichtet, nicht mehr in den Krieg zieht... Zudem hatte Jesus, gerade in Bezug auf Scheidung, das Tolerieren eines Scheidebriefs (wie es wohl Praxis im alten Testament war) annulliert ! Die Lehre Jesu steht hier eindeutig über dem, was das alte Testament lehrte. Zudem führt so eine Irrlehre Menschen in die Verdammnis, da sie ja Ehebrecher sind.

b) Auch hier sieht man wieder, daß am Anfang des Ehebruchs oft die Idee steht, "egal was ich tue, mein Heil kann mir nie wieder verloren gehen". Das ist natürlich nur die 1. Lüge der Schlange, daß man nicht sterben würde. Die Irrlehre der Unverlierbarkeit des Heils ist sicherlich auch für viel "christliche" Hurerei und Ehebruchs verantwortlich. Somit erscheint es eher schizophren, wenn von solchen Irrlehrern vordergründig heuchlerisch groß gegen die Ehescheidung "gepredigt" wird, aber effektiv es doch (nach deren Irrlehre) VÖLLIG egal ist, ob ich mich nun scheiden lasse oder nicht. Lassen Sie sich von diesen Irrlehren nicht verführen !

 

Fazit:

 

1) Einziger Grund für eine Wiederheirat eines zum Zeitpunkt der Eheschließung Gläubigen ist der Tod des Partners.

2) Nur die 1. Ehe ist die vor Gottes Augen gültige Ehe, mit der Ausnahme des Tods des Partners.

3) Lebt man in 2., 3. ... Ehe, dann lebt man im ständigen Ehebruch und es ist fraglich, ob solche Ehebrecher überhaupt in den Himmel kommen.

4) Auch der "unschuldig" gläubig Geschiedene darf nicht ein 2. ... mal heiraten, sonst lebt er im Ehebruch.

5) Keine Ehe der Welt kann es Wert sein, sein ewiges Heil aufs Spiel zu setzen ! Lieber ehelos in den Himmel kommen, als ehebrecherisch verheiratet in die Hölle.

6) Meiner Meinung nach ist die Sachlage anders, so die Scheidung zum Zeitpunkt stattgefunden hat, als jemand noch ein Gottloser war. Durch die neue Geburt gilt die neue Kreatur - das Alte ist vergangen (2. Kor 5,17). Der Artikel hier bezieht sich primär auf die gängige Praxis der Wiederheirat durch "Gläubige".

0) Eine Wiederverheiratung ist nur Symptom nicht Ursache. Vorraus gehen tut ein verdorbenes Herz und eine verdorbene Gesinnung und wahrscheinlich fehlt auch eine echte Wiedergeburt bzw. es handelt sich um Abgefallene.

 

Kennen wir den heiligen Gott und seine Gebote überhaupt ?

Das Kennen der Gebote Jesu ist nicht gleich auch zu tun !

Siehe auch: Epheser 5,22ff; 1.Mose 1,28; Epheser 6,1ff; 1.Mose 2,18; Epheser 5,31-32; Jakobus 4,17; Matthäus 5,27; 1.Korinther 7; Hebräer 13,4

Anmerkung: Mir geht es nur darum, was die Bibel über das Thema lehrt. Ich habe weder einen Nutzen, ganz im Gegenteil, noch einen Vorteil von so einer Haltung zur Wiederheirat. Menschlich / humanistisch gesehen, mag das vielleicht hart erscheinen. Im Mittelpunkt steht aber Gott und seine Gebote und nicht der Mensch. Der Mensch hat sich nach SEINEN Geboten zu richten nicht umgekehrt. Wahre Liebe zeigt sich in der Einhaltung SEINER Gebote. Und auch solche Gebote sind unseren humanistischen Überlegungen in der Weitsicht überlegen. Würde die Bibel eine Wiederheirat gestatten, hätte ich das ebenso geschrieben. Da die Folgen einer W. geistlich katastrophal sind, muß man hier nun einmal klar Stellung beziehen.

soli deo gloria

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