Tatort Christenheit - Kierkegaard

Der dänische Dichter und Denker Sören Kierkegaard (1813 - 1855) geißelt schonunglos und mit überwältigender Wucht die Unbußfertigkeit der bestehenden Christenheit. Er sah seinen gottgegebenen Auftrag darin, den »Kriminalfall Christenheit» aufzudecken und die Christen anhand des NT zu messen. Mit scharfem Blick erkannte er die Gefahr des kommenden Massenzeitalters, und wie kaum ein anderer betonte er Christus als den Verworfenen und Gekreuzigten, der seinen Nachfolgern kein besseres Leben auf der Erde verheißen hat. Diese Neuauflage des »Christenspiegels« ist ein Bußruf an die etablierte und verweltlichte Christenheit, die wahre Christusnachfolge längst vergessen hat.

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 389397265X
  • ISBN-13: 978-3893972654

Beispiel Zitate:

Schau, das ist wieder eine Folge der Grund-Verwirrung: daß das Christentum nicht von Zeugen, sondern von Lehrern verkündigt wird.

Von Nichts kann man nicht leben. Das hört man so oft, besonders von Pastoren. Und gerade die Pastoren bringen folgendes Kunststück fertig: das Christentum ist gar nicht da – dennoch leben sie davon.

Da die Türen verschlossen waren, kam Christus zu den Jüngern.Dergestalt müssen die Türen verschlossen sein, verschlossen vor der Welt – dann kommt Christus hinein, durch verschlossene Türen, er kommt ja auch von inwendig her. Als das Christentum stritt, da waren die Türen stets verschlossen – die Ungleichartigkeit des Christlichen. In der Christenheit hat man die Türen sperrangelweit offen stehen lassen – Gleichartigkeit mit der Welt –, dann kommt Christus auch nicht.  

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