Keine Wahl - keine Qual

Alle Jahre wieder: Die demokratischen Wahlen stehen an.

 

I) Wahl - (ir)rational
 

Bei der Bundestagswahl 2013 gab es 61.800.000 Wahlberechtigte (1). Beteiligt hatten sich hier (2) 71,5% - also 44.187.000 Menschen. Wieviele Menschen bräuchte man für 1% der Stimmen: 44.187.000 / 100 = 441.870. Um also lediglich einer Partei 1% zukommen zu lassen, bräuchte man x mal so viele Stimmen, wie es überhaupt echte Christen in Deutschland gibt. Ob Du nun also wählen gehst oder nicht - es macht überhaupt keinen Unterschied - da Du nur eine von 44 Millionen Stimmen hast ! Auf Europa skaliert wird das noch bedeutungsloser und zudem werden EU-Entscheidungen nach Gutdünken getroffen - Wählerwille hin oder her. Es gibt Heerscharen von Lobbygruppen in Brüssel, Korruption, transatlantische Verbändelungen usw.
Der Trick der Demokratie besteht lediglich in der Einbildung, mitbestimmen zu dürfen. Dabei wird die Meinung, wie gewählt werden soll, durch den Parteien nahestehende Medien bereits vorab entschieden. In Deutschland gibt es sogar einen Abgabenzwang für das sündige Staatsfernsehen. Wenn man so will eine TV-Propaganda-Steuer;  ca 7,5 Milliarden € pro Jahr nimmt die GEZ bzw. ihre Nachfolgepropagandaorganisation "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice" ein. Die meisten Wähler wissen nicht ansatzweise, was sie wählen, was diese Parteien alles anstellen, wollen dies auch nicht wirklich wissen, welche Folgen das hat - sind eigentlich intellektuell auch unqualifiziert eine Wahl zu treffen. Durch Staatsbildung wird das Stimmvieh freilich auch nicht derart erleuchtet, wirklich unabhängig und wirklich kritisch denken zu können. Herrschaftswissen wird nicht vermittelt - lediglich die Einbildung aufgeklärt zu sein.

 

II) Wahl geistlich
 

Wählt man eine Partei, dann stimmt man deren Parteiprogramm zu. Ein Christ kann niemals den typischen Parteiprogrammen zustimmen, da sich darin immer eindeutig unbiblische Standpunkte finden. Es nennet sich auch "der Partei die Stimme geben". Wie wollte ein Christ den Sündern seine eigene Stimme in Form des Sprachorgans geben?  Zum einen wird groß von Absonderung gepredigt und dann wird wieder verlangt sich eins mit den Werken der Finsternis zu machen - Heuchler. Ein "christliche Partei" ist schon wegen ihrer irrelevanter Größe unnötig zu wählen. Dazu kommt, daß man auch in einer "christliche Partei" mit allerlei irrlichternen Denominationen gemeinsame Sachen machen müßte. Man stelle sich nur mal vor, eine PBC bekäme 51% der Stimmen im Bundestag - was dann ? Wird dann die Theokratie ausgerufen ? Werden dann alle 623 AT Gebote umgesetzt ? Man stelle sich Jesus Christus oder Paulus vor, wie sie zu einer Wahl gegangen wären. Das sind alles vergeudete Energieen.
Christ und Staat gehen nie wirklich zusammen. Wir leben zudem im neuen Bund und sind nicht mehr Teil vom irdischen Israel, sondern Bürger des Himmelreichs. Kaum zu glauben, daß manche sogenannte Christen AT Beispiele bemühen müssen, um zu begründen versuchen, daß Christ sich parteipolitisch oder demokratisch gefälligst betätigen sollte. Christ und Staat kommen oft zwangsweise aneinander. Der Christ bezeugt aber seinen Standpunkt und fertig. Die Wahrheit war nie in der Mehrheit und wird auch nie Mehrheit werden - weder mit Wahlen noch sonst etwas. Wahrheit findet allein durch ein neue Geburt Eingang in den Menschen - alles andere sind von Außen aufgedrückte Halb-Wahrheiten und Kompromisse. Das eigentliche Übel: Der Mensch bleibt in seinem inneren verlorenen Wesen dabei stets unangetastet. Schuld ist Partei x, Verschwöhrung y, Umstand z - NIE der Mensch.

Zudem wird immer gesagt, daß Gott die Regierung einsetzt. Wenn ja - warum wählst Du dann ? Braucht Gott dazu Deine Stimme ?

Was ein Christ immer tun kann ist, seine Position zu erklären aber auch die Regierenden zu ermahnen - wie z.B. Johannes. Meiner Meinung nach kann man als Christ z.B. punktuell bei sog. Petitionen bez. der aktuellen staatlichen Sex-Propaganda an Schulen schon durch seine Unterschrift klar stellen, daß man damit nicht einverstanden ist - hier geht es aber um einen klar umrissenen Sachverhalt. Mit der Unterschrift stimme ich also keinem langen Parteiprogramm zu. Das mit den Petitionen sehe ich aber als Maximum dessen an, was als Christ getan werden kann, ohne sich demokratisch/irdisch/menschliche weiter zu verwickeln. Wenn das jemand mit seinem Gewissen nicht kann, dann ist das auch in Ordnung. Im Grund empfiehlt das NT nur eins: Für die Obrigkeiten zu beten.
 

Prof. Dr. theol. Martin Luther ist ein schlechtes Beispiel dafür, wenn nicht verstanden wurde, wo das irdische Reich aufhört und das Himmelreich beginnt. Persönlich denke ich nicht, daß Luther neu geboren wurde - da Luther die Verfolgung der Wiedertäufer zugestimmt hat - also im Grund ein Mörder war - und kein Mörder hat Anteil am Himmelreich. Luther als Marionette seines Kurfürsten war nur dazu da, der katholischen Religion Paroli zu bieten - das war eher ein rein politische Agenda. Luthers Religion erlaubte es den "demokratischen" Massen Sünder zu bleiben aber sich einzubilden, die "Gnade" Gottes über sich zu haben - bis heute. Luthers Religion war ein probates Mittel zur Narkotisierung der Massen - mit dem Zweck die katholische Kirche zurück zu drängen. Per Ökumene findet schon längst zusammen, was im Geiste nie wirklich getrennt war. Der Gottlose kann mit einem Vakuum schlecht Leben. So suchte er sich auch schon damals eine Religion aus, um sein Gewissen zu betäuben. In wieweit in der sogenannten Reformation überhaupt etwas geistlich relevantes zu entdecken ist, ist fraglich.
Letztlich sind die wahren Heiligen schon immer ein kleiner Haufen gewesen. Die Idee ganze Landstriche seien nun "evangelisch" ist doch ein Witz. Bekehrten sich hier nun plötzlich Millionen von Menschen. Natürlich nicht - Religion und Wahlen sind zur Betäubung und Kontrolle der Massen da.

 

III) e.V.
 

Bez. Demokratie: Ein "Gemeinde" die per e.V. juristisch gegründet wurde ist faktisch vom Staat gegründet worden. Bis zum Tag x des Eintrags in das Vereinsregister gab es die Gemeinde de jure nicht. Erst als der Staat einer "Gemeinde" den e.V. Titel beurkundet, ist sie existent. Somit haben nicht Christen diese Gemeinden de facto noch de jure gegründet, sondern der gottlose Staat! Der e.V. ist der Anfang vom Ende - da per e.V. nichts weiter als gottlose demokratische Strukturen in "Gemeinden" gebracht werden sollen. Als Bonus gibt es Steuererleichterungen etc.
Überhaupt scheint mir das ganze Staats-und Gemeinwesen ein antichristlicher Gegenentwurf zum Reich Gottes zu sein. Groß Gemeinschaft spielen - aber ohne Jesus Christus - ohne Gott. Deshalb tendieren wohl auch die Gottlosen stets zu einer Spielart des Sozialismus, sei es ein nationaler Sozialismus oder internationaler Sozialismus. Besonders scheint mir, daß die Deutschen speziell sehr anfällig für Sozialismen sind. Erst die braunen Sozialisten und nun wieder die Roten.

Man wird nicht sagen: Siehe hier! oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch. Lukas 17,21

 

IV) Das Märchen vom christlichen Abendland (und seinem Untergang)
 

Wo nichts ist, kann auch nichts untergehen, so wenig, wie Gottlose von etwas abfallen können. (Von Abfall kann allein im Kontext von Heiligen oder Gemeinden (oder dem AT-Israel) gesprochen werden. UdH-Irrlehrer verwenden vorsätzlich und lügenhaft eine verwaschene Anwendung des Begriffs Abfall.)
Der Gedanke eines christliches Abendland ist ebenso absurd, wie die Annahme, ganze Landstriche wären nun christlich-evangelisch geworden. Es gab NIE ein christliches Abendland. Was es gab waren politisch installierte Kirchen. Da diese die Mehrheit HATTEN, sprach der Staat eben diesen Mehrheiten "christliche Rechte" zu. Zudem kann man eine Bevölkerung mit Religion als Ophium sehr gut ruhig stellen und regieren. Schwinden die gottlosen kirchlichen Mehrheiten, gibt es eben wieder Rechte für andere demokratische/mehrheitliche Überzeugungen. Das Heil ist ALLEIN in Jesus Christus und nicht in geografischen evangelischen Gebieten.
Was wirklich untergeht sind eher die noch echten Gemeinden durch falsche Leiter, falsche Lehren, Menschengeboten, falsche Apostel und falsche Christen. Der Abfall muß aber unbedingt kommen, bevor der Antichrist erscheinen wird - es muß einem also nicht wundern. Die wahren Heiligen bleiben Heilige gleich der Umstände um sie herum.
Letztlich ist das irdische Dasein ein kleine Sekunde in Relation zur Ewigkeit, deshalb muß man bis zum Tod alles daran setzen, nicht in den Sog der Verführungen, falscher Christen, falscher Gemeinden usw. zu kommen - Jesus allein reicht für alles raus.

 

Ergo: Man wähle lieber Jesus Christus zu seinem Herrscher, als irdische wie sündige Parteien.

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1) http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_13/presse/w1...
2) http://de.wikipedia.org/wiki/Wahlbeteiligung#Bundestagswahlen

 

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