Besuch der evangelischen Landeskirche(nsekte)

Besuch der evangelischen Landeskirche(nsekte)

Der Aufenthalt in der Staatskirche liegt bereits Jahrzehnte zurück. In meiner Sammlung von Gemeinde-Friedhöfen gehört sie aber dazu und ich muß fairer Weise auch davon berichten wenn ich schon über einige "Frei""kirchen" berichtet hatte. Wobei weder evangelische wie katholische Kirche auch nur annähernd etwas mit einem wahren Christentum zu tun haben - oder jemals gehabt hätten. Sie dienen lediglich als Opium für das Volk einer selbstherrlichen Gutmenschentruppe die weder die Bibel noch den Herrn Jesus persönlich kennen. Es steht außer Frage, daß die Staatskirchen ein Teil der geistlichen Hure Babylon sind. Mit ihren Irrlehren wie ihren Werken unterstreichen sie dies tagtäglich - seit Jahrhunderten.

Der von Gott geschaffene Mensch ist in sich religiös - schließlich ist er als Ebenbild Gottes geschaffen und trägt somit die "Ewigkeit in seiner Seele".

Die einen beten Darwin an, die anderen suchen ihr Glück in den Staatskirchen. Als quasi Sekten-Monopolisten mit ihren pompösen Kirchenbauten, primär staatlich gefördert, können sie mit allerlei Brot und Spiele aufwarten. Kirchengeschichtlich sieht man schnell, daß sie vom Geiste Kains sind und die wahren Christen verfolgt haben. Evangelische wie Katholiken. Auch Prof. Dr. theol. Luther war ein Mörder wie Christenverfolger. Heute gleichen die Staatskirchen eher einer Mischung aus der Muppet Show und einer geschlossenen Anstalt - stehen den "Frei"kirchen" also in nichts nach. Wenn man bedenkt, wie die katholische Kirche bis zum Hals im Blut ihrer Dahingeschlachteten steht, heute wie gestern schwule Priester arglose Buben sexuell mißbrauchen - wer bitte geht noch in so eine Kirche? Im Grund doch nur solche, die diesem Treiben faktisch zustimmen.

Dazu gesellt sich der Drang der Kirchen-"Gut"menschen mit allerlei Kirchengedöns sich selbst zu verherrlichen wie selbsterwählte "gute Werke" hier wie zu tun; welche am besten vor aller Augen groß da stehen, damit sie sich selbst erheben können und meinen, Gott einen Dienst erwiesen zu haben. Und sie sehen sich schon, wie Gott ihnen auf die Schulter klopft. Allermeist erweisen sie aber nur ihrem heuchlerischen religiösen Fleisch einen Dienst.

Ohne Geld würden auch die Kirchen ihren Zirkus nicht zum Laufen bekommen. In Deutschland treibt der Staat (in der Schule hatte ich einmal etwas von der Trennung zwischen Staat und Kirche gehört?) die Kirchensteuern ein. Man sollte meinen, daß zumindest die katholische Sekte mit ihrem jahrhundertelangen Brandschatzen, Blutgeld, Diebereien, Ablaß so langsam genug haben sollte. Pro Jahr bekommen beide Staatssekten 11.5 Milliarden Euro vom Staat. 11.500.000.000€. Diese Summe in Gold umgerechnet ergäben ca. 300 Tonnen Gold (Stand 2016) pro Jahr.

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Ich kam dazu, da es trotz dieser Kirche eine erweckliche Gruppe gab, die die Räumlichkeiten des Gemeindehauses nutzen konnte. Jene Gründer hatten sich wohl nicht so ganz von dieser Kirche abgesondert, wie es nötig gewesen wäre. Je länger je schneller wurde mir damals klar, daß diese unmöglich alle Christen sein konnten. Auch haben diverse Kirchenbedienstete gegen unsere Gruppe gearbeitet. Für uns war die Bibel allein die einzige Wahrheit. Es gab in unserer Gruppe auffällig wenig Literatur neben der Bibel. Auch den pseudo-charismatischen Firlefanz u.s.w. gab damals nicht.

Da man also mit dieser Kirche ein wenig verbunden war, gehörte es zum guten Ton auch die Sonntagsgottesdienste zu besuchen.

So wurden die größten Sünder jeden Sonntag ganz plötzlich in feinem Anzug dann hochangesehene (Schein)Heilige. Kleider machen schließlich Leute, die Herzen darunter sah man zum Glück nicht - jedenfalls nicht an den Sonntagen.

So bedrohte einem das unglaublich laute Kirchengebimmel jeden Sonntag wieder aufs neue. Auch sonst machen die Kirchen mit allerlei furchtbarem Lärm auf sich aufmerksam, wenn sie nur können. Gott kann dieses Geläute schon längst nicht mehr hören.

Hinein in den Götzentempel ging es durch eine sehr große wie massive Holztür in einen nach oben fast unendlich wirkenden Raum. Dies sollte wohl vermitteln: Hier muß Gott wohnen. Nur in SO einem großen Haus hat Er Platz. Man fror zwar, weil die Hitze im Winter nach oben entwich; aber was sollten die Papisten denken, wenn man plötzlich klein bei gäbe und der Kirchturm um 10m kürzer wäre und womöglich der Raum eine normale Höhe hätte. Auch braucht so eine Orgel mit ihren unzähligen Pfeifen den Platz einer größeren Garage. War man ihn der Kirche, so wurde man gleich weiter von der riesigen Orgel in lautem Getöse auf die rechte Größe minimiert.

Die welche dem "Kirchen-Gott" näher sein wollten, nahmen dann auf der Empore Platz. Das Gehalt eines Pfarrers ist auch recht fürstlich dafür, daß er am Sonntag eine Stunde predigt und sonst für das örtliche Mittteilungsblatt nur freundlich in die Kamera lächelt.

Der Predigerpult aus feinem Holz war recht weit über dem normalen Volk an der Kirchenmauer angebaut. Diese erhabene Höhe des Pfaffen sollte wohl ansagen, daß er mit seiner theologischen Erkenntnis weit weit erhoben ist. Schließlich hat er studiert und viele Stunden vor dem Spiegel seine Rhetorik wie Mimik perfektioniert. Seine Auserwähltsein unterstrich er mit einem schwarzen Talar. In der Funktion als geistlicher Totengräber sicherlich passend.

Unten saß also das Kirchenvolk und wollte freilich das "Richtige" hören, wofür sie schließlich die Kirchensteuer entrichteten - oder bei besonders gefälliger Predigt einen extra Groschen in den Opferstock gaben. Eine Hand wäscht die andere. Freilich kann in so einer Abhängigkeit kein Pfarrer wirklich sagen was er wollte, wenn er wollte wie er könnte; wobei die meisten Pfaffen beides nicht können oder wollen. Damals war es so, daß die sogenannten "Ältesten" im Grund die Macht über den Pfaffen hatten. Diese Ältesten sind meist alt Eingesessene. Auffällig war damals, daß diese Ältesten viele - nennen wir es diplomatisch - verhaltensauffällige Kinder hatten. Kein Frage, daß diese Ältesten auch nur in der Nähe der biblischen Kriterien für dieses Amt kämen. Und es gab schon damals Frauen als "Älteste"...  

Jeder Sonntag hatte einen anderen albernen Namen. Wo man schon beim Ablauf des Theaters - genannt - Liturgie wäre. Also erst wurde georgelt. Dann eine rhetorische Pause der Art, daß man eine Nadel hätte fallen hören zeitgleich kündigten die ausbimmelnden Kirchenglocken an, daß gleich Wichtiges zu passieren hätte.
Dann wird das erste Lied aus dem evangelischen Kirchengesangsbuch gesungen. Damals waren die Lieder gut, so sich diese oft bei echten Christen bedienten, nur das gesungene wurde selbst nie geglaubt. Für das Gefühl war so ein Chorus im Hall der Kirche und der tosenden Orgel sicherlich einträglich genug. Zeitweise fand sich der Kirchenchor ein und versuchte sein bestes, nachdem er sicherlich - wer weiß wieviele Stunden seinen Gesang optimiert hatte. Wenn man die Leute irgendwie beschäftigt, dann gibt man ihnen das Gefühl, daß die Kirche sie braucht und sie "Gott" einen besonderen Dienst erweisen würde. Im Prinzip tragisch, da ohne echte Bekehrung alle jene Werke umsonst sind.

Dann mußten die Konfirmanden einen Bibeltext verlesen - schwer verdientes Geld. Der war mitunter nicht kurz. Ich meine die Allgemeinheit stand dann auf.

[Exkurs Aufstehen: Es war teils kompliziert festzustellen, wann man nun aufstehen und wann man sitzen sollte. Mit der Zeit funktioniert diese aber wie im Sport blitzschnell und zu den anderen synchron. Zu früh aufstehen wie sich wieder zu spät hinsetzen oder gar die Reihenfolge zu verwechseln wäre gruppendynamisch ganz schlecht angekommen.]

Am besten schaute man von vorn niemals in Richtung Publikum - man denkt nicht, was da alles zu sehen ist.
Es war auch mehr ein Lesewettbewerb, als daß der Bibeltext irgendeine Relevanz hatte. Im bestem Sprach-Rhythmus und der Betonung des Textes konnte die Lesefähigkeit demonstriert werden. Beim Gang zum Rednerpult und zurück wurde dann auch gleich das neuste aufreizende Kleid, der neuste coole Ankleidung wie die hippste Frisur des Dorf-Friseurs präsentiert.

Kurzum: "Simia semper manet simia, etiamsi induatur purpura" das heißt: Ein Affe bleibt immer ein Affe, auch wenn man ihn in Purpur kleidet. Also wird auch die Kindertaufe ein abscheulicher Gestank und ein Gräuel vor Gott bleiben, wie herrlich sie auch von den Gelehrten mit gebrochenen Schriftstellen aufgeschmückt werde. Menno Simons

soli deo gloria

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