Besuch bei einem Werner Arn-Bibelkreis

Besuch bei einem Werner Arn-Bibelkreis

Man hat in der Endzeit immer die Hoffnung, doch noch irgendwo normale Christen zu treffen. Schaut man sich das fromme Getue vor allem der "Frei""kirchen" an, so wird schnell klar, daß dort nur viel Religion betrieben wird, inklusive sehr vieler heilsgefährlichen Irrlehren, wie z.B. der Unverlierbarkeit des Heils. Man kennt die üblichen Gurus in der Szene und fällt auf diese auch nicht mehr so schnell herein, da sie von vorne schon als falsch zu erkennen sind. Diese Gurus erkennen wiederum einige Irrtümer der Freikirchen, sind aber selbst eher Sklaventreiber unter der Flagge der Bibel. Und so gibt es in Deutschland effektiv fast keine normalen Gruppen von Christen mehr, die nicht irgendwie mehr oder weniger irre sind. Trotzdem versuche ich zuerst neutral einer unbekannten Gruppe zu begegnen und vorverurteile nicht, noch gibt es ein Ansehen der Person. So war es auch bei den Menschen in diesem Bibelkreis oder jenen aus Wattwil.

Werner Arn hatte ich nie persönlich getroffen oder sprechen hören - warum ich es trotzdem einen Werner Arn-Bibelkreis nenne, wird später im Text noch klar werden. Als ich ein mal in Wattwil war, war er gerade im Krankenhaus.

Ich erfuhr von der Existenz einer Arn-Gruppe in einer Stadt in Süddeutschland und besuchte den ersten Bibelkreis. Danach war klar, da gehst Du nicht mehr hin, da es derart geistlich tot und trocken war - die üblichen Gemeinschaften: Einer spricht - der Rest hört zu. Christus war auch da bereits nicht in der Mitte erkennbar. Ich nahm mir vor, nicht mehr hin zu gehen und wenn doch, so sollte in den nächsten Tagen eine eindeutige Führung Gottes erkennbar sein - so betete ich. Insgeheim dachte ich mir aber, wie sollte Gott hier etwas lenken können oder beeinflussen. Das war am Donnerstag. Am Samstag kam ich aus dem Optiker heraus und stieß fast mit jemandem zusammen, den ich erstmalig am Donnerstag beim Bibelkreis getroffen hatte. Man mag über Wahrscheinlichkeiten denken was man will, jemanden in einer Stadt weit abseits des Ortes des Bibelkreises wirklich sekundengenau zu treffen, den man nur einmal bisher gesehen hatte, ist gegen 0 tendierend wahrscheinlich. Insofern mußte ich Gott mehr gehorchen als mir selbst und dorthin gehen - warum wurde erst später klar: Um zu sehen und zu hören, damit ich andere vor den Arn-Kreisen warnen muß. Freiwillig oder um eines weiteren Berichts willen tue ich mir das sicherlich nicht an, da könnte ich gerne darauf verzichten. Anfangs verstand ich diese göttliche Führung noch so, daß Gott sein ok gab, daß dieser Bibelkreis von ihm legitimiert wäre. Aber Gott ist immer schlauer als wir und man kann IHM blind vertrauen, da wenn man die Stimme des Hirten hört, er einem hinein aber auch wieder heraus führt. Viele Führungen lassen sich zeitlich erst später erklären.

Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und wenn ich auch wanderte im finsteren Todestal, so fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des HERRN immerdar. Psalm 23

1) Lehren

Viele Irrlehren werden dort als Irrlehren erkannt: Calvinismus, Pfingstlertum, Staatskirchentum, die Unverlierbarkeit des Heils und das Übliche mehr. Entgegen den sogenannten Freikirchen ist deren Erkenntnis sicherlich weitaus fortgeschrittener - aber nicht vollkommen - was sie meinen zu sein. Das ist freilich auch wiederum gefährlich. Man kennt es von den frommen Gurus, die Mißstände korrekt benennen, aber selbst gefährlich irrig sind. Sprich: 95% Wahrheit und 5% gefährliche Lügen.

Es paßt nicht direkt unter dem Punkt der Lehre, stellt aber den gravierendsten praktischen wie auch subversiv gelehrten Irrtum der Gruppe dar:

Jesu Blut ist nicht genug / Christus ist nicht genug.

Freilich wird das nie offen gelehrt, so wie vieles nur "durch die Blume" und unterschwellig kommuniziert wird. Deren Ansicht ist in etwa: Jesus ist zwar für einen gestorben und man ist "gerettet" ABER: Dann gibt es diverse Punkte die einem das Heil wieder absprechen. Diese Kreise suchen oft nur einen wunden Punkt (nach deren Meinung), um dann sagen zu können, daß man ja wohl kaum gerettet sein könne. Sie stellen sich selbst immer als absolut in der Heiligung dar. Immer im Sieg. Strahlemänner. Immer "fröhlich". Freilich erkennt man schnell, daß das meiste unechtes Theater ist. Jedenfalls erkennt man es, so man Christus kennt. Viele Besucher lassen sich aber vom schönen Schein blenden. Selbst praktizieren sie, daß ein "seelischer Positivismus" dann die Freude im Herrn sei. Vieles dieser Freude ist aber eher nur aufgesetzt wie gespielt.

Eine Episode, wie sich das praktisch gebärdet:

Ich erzählte einmal in die Runde, an dem Tag waren auch ein paar aus Wattwil zugegen, was sich bei meinem irdischen Vater zugetragen hatte, damit diese für meinen irdischen Vater beten sollten. Mein irdischer Vater hatte aus 2. Ehe eine Stieftochter. Sie war 16. Diese wollte aber statt einer Frau lieber ein Mann sein und ließ sich wohl auch behandelt. Jedenfalls hat sie sich letzten Endes vor einen Zug samt eigenem Hund geworfen und ist gestorben. Eine sehr traurige Geschichte.

Dies erzählte ich also, aber statt Betroffenheit und Mitgefühlt dauerte es keine 3 Sekunden, bis in der Runde wieder große Heiterkeit und "Freude des Herrn" zu sehen war. Es muß menschlich schon sehr viel kaputt sein, damit man so unmenschlich wie ungeistlich reagieren kann. Dies nur exemplarisch für deren systematischer Ausblendung von "negativen" Dingen. Dieses Ausblenden mancher negativer Realitäten sieht man in deren Alltag und Reden überall. Scheinbar ist alles nur "Sieg" und "Freude". Offenbar bekommt man davon dann auch, weil im Grund ist es gelebte Lüge, eine dauerhaft schadhafte Persönlichkeit. Ganz anders der Herr Jesus, er weinte wo nötig und kümmerte sich auch um negative Ereignisse und hatte keine aufgesetzte Freude im Herrn.

Auch wurde gelehrt, daß man selbst beim Abendmahl, eher freudig sein solle. Immer Dur niemals Moll. Es ist geistlich-krank, daß angesichts des für uns Sünder zerschlagenen und einzigen Sohn Gottes, man noch deren Dur-Freude beim Abendmahl praktizieren sollte.

Eine andere "Freude-im-Herrn"-Auslegung war die Stelle in Johannes 11 als Jesus weinte, als Lazarus gestorben war. Die Auslegung war: Da weinte Jesus nicht um den toten Lazarus, sondern wegen deren Unglauben.

Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider, und kehrt um zu dem HERRN, eurem Gott; denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und von großer Gnade, und das Übel reut ihn. Joel 2,13

Fühlt euer Elend, trauert und heult! Euer Lachen verwandle sich in Trauer und eure Freude in Niedergeschlagenheit! Jak 4,9

Zurück zum Kreuz. In der ganzen Zeit meiner Besuche - das war recht regelmäßig über ein Jahr - war das Kreuz oder Christus nie wirklich im Zentrum. Auch bei anderen direkt aus der Zentrale Wattwil (Schweiz) hatte ich nie den Eindruck, als wäre Christus ihr ein-und-alles - ihr Zentrum. Auch war die Lehre nicht auf Christus zentriert. Anderes wie die Nachfolge auf dem schmalen Pfad, auf dem es scheinbar einen noch schmaleren zusätzlichen Arn-Bibelkreis-Pfad gibt, waren das Thema Nr. 1. Aus dem biblischen korrekten schmalen Pfad der Nachfolge wurde eher ein Hochseilakt für besonders begabte geistliche Artisten. Viele Randthemen gab es, aber nicht Christus im Zentrum.

In den Gebeten kam die Christounzentrik auch schnell zum Ausdruck. Christus wirklich im Geist angebetet oder sich ernstlich vor ihm niedergeworfen haben kaum welche. Tränen - niemals - das ist ein Zeichen von Schwäche und paßt nicht zur "Freude im Herrn". Es kam mir so vor, als wäre Jesus nur ein Hilfsmittel zu deren eigenen Zielen - ja - als hätten sie ureigen irgendein Problem mit IHM. So waren die Gebete meist keine Gebete der Anbetung, sondern der Fürbitte. Für dies und das und jenes. Dazu hatten die "Gebete" oft den Charakter eines Palavers um dies und das. Oder die Gebete wurden für indirekte Ermahnungen oder Politik zweckentfremdet. Die Gebete waren final wirklich sehr sehr weit von Christus und vom Vater im Himmel entfernt, so daß man sich ernstlich fragen muß, ob jene IHN überhaupt kennen mögen?

Wie kommt so etwas? Da sind wir beim nächsten Punkt: KEINE GOTTESFURCHT. Diese fehlende Gottesfurcht wurde oft auch anhand des Umgangs mit DER Heiligen Schrift offenbar. Die Bibel ist heilig und mittels geisterfüllter Heiligen niedergeschrieben, die durch den heiligen Geist geleitet wurden. Nie und nimmer darf man Eigenes hinzufügen oder weg lassen. Wenn man etwas nicht versteht, dann läßt man es offen aus Furcht davor, falsch liegen zu können, begibt sich in Demut, ob der Herr es einem nicht irgendwann offenbaren würde. Nicht so in Wattwil und dem Bibelkreis. Dort hat man die wörtlich 'reine Lehre'. Nichts ist unklar, für jedes Komma gibt es nur eine einzige wahre Auslegung - die aus Wattwil. Ich schreibe Wattwil, da die Bibelkreise recht zentral gesteuert sind. Der Leiter des Bibelkreises in Süddeutschland in dem ich war, war längere Zeit selbst Lehrer in Wattwil und ist auch mit Werner Arn eins in der Lehre. Und da die Schlüsselleitungspersonen zuerst eine Bibelschule durchlaufen müssen (ich meine die dauert 3 Jahre) so sind freilich alle "eins". Und wer nicht eins ist, der wird wie üblich gegangen oder geht selbst, so daß eben nur jene übrig bleiben, die 'auf Linie' sind. Entgegen menschlichem Zentralismus wirkt der Heilige Geist, der jeden Gläubigen in jeder Wahrheit leiten will und auch eine echte Gemeinde freilich in Wahrheit leitet.

Vieles drehte sich um die Leitungskräfte. Was sollte man bloß machen, wenn einer einmal nicht konnte. Oh Weh. Wenn die allwissende Priesterklasse nicht da ist, dann könne Gott freilich nicht sprechen. Nur durch Jene schien "das Wort" verkündigt werden zu können. Ohne Sie keine Gemeinde, kein Wort, keine reine Wahrheit.

Denn die leibliche Übung nützt wenig, die Gottesfurcht aber ist für alles nützlich, da sie die Verheißung für dieses und für das zukünftige Leben hat. 1. Tim 4,8

in der Gottesfurcht aber die Bruderliebe, in der Bruderliebe aber die Liebe. 2. Petrus 1,7

Auch um den Wein des Abendmahls wurde zeitweise gewitzelt.

Einmal sagte der Leiter, er habe bestimmt schon so viele hinausgeworfen wie er in die "Gemeinde" hereingeholt hätte.

Die "Leiter" oder Leitungspersonen waren, so weit ich gesehen hatte, alles Strahlemänner. Sie konnten etwas darstellen und hatten eine, ich würde es nennen: Suggestiv charismatische (nicht im Sinn der Pseudo-Charismatik) Ausstrahlung. Keiner mit viel Demut oder ein "Loser-Typ" - eher Siegertypen. Von Sieg zu Sieg eilend... Wenn es doch so wäre.

Das waren meiner Meinung nach die größten Mängel und Grund genug hier schon von Sekte reden zu müssen. Gruppen die einem das Heil in 0,nix absprechen sind Sekte. Gruppen die Christus nicht im Zentrum haben, sind Sekte. Die ganze One-Man-Show ist Sekte und nicht Gemeinde noch Gottesdienst wie er im neuen Testament zu finden ist (1. Kor 12f). Ich sage es nicht gern, weil denke ich an Jene so mag ich sie der Person wegen, aber nicht der Lehre oder ihrer Werke. Aber man muß es beim Namen nennen. Sekte freilich nicht im Sinn der Halbfrommen oder oder Gottlosen. Sekte im biblischen Sinn einer Abspaltung vom Leib Christi die Dinge dem Wort hinzufügt. Hier würde ich nicht sagen, daß jene generell alle kein Heil mehr hätten. Auf lange Sicht und ohne echte Buße, wird es wie bei Saul und Salomo enden. Selbst als Saul bereits abgefallen war, dachte er noch wie groß er für Gott einen Dienst täte. Salomo war der klügste und weiseste Mensch der jemals gelebt hatte - aber sein falsches Herz bracht ihn um sein Heil.

denn es gibt kein Ansehen der Person bei Gott Römer 2,11

Denn was gehen mich auch die an, die außerhalb der Gemeinde sind, dass ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, welche drinnen sind? Die aber außerhalb sind, richtet Gott. So tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg! 1 Kor 5,12-13

Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles hinzugelegt werden. Mat 6,33

Als Beispiel der Heilsabsprechung diente auch oft, daß man im Grund nur Gott echt nachfolgen kann, wenn man keinen Beruf mehr hat und allein 'aus Glauben' lebe. Das Leben voll in "die Mission" zu geben, wäre die einzig wahre Nachfolge. Alle die nicht in so einer Mission sind, sind eher nicht wirklich gerettet. Oft hatte ich den Eindruck, daß jene die Gottlosen liebe wollten, aber die Geschwister nicht lieben konnten. (Überhaupt scheinen - allgemein - die meisten Christen in ihrer Mission allein von sich selbst gesandt zu sein und nicht im Namen Gottes. Oder die Mission als eine Art Egotrip)

Daß dort nicht wirkliche Liebe vorhanden war, muß ich nicht weiter ausführen. Und fehlende echte Liebe führt in Gemeinden zur Zerstörung jener durch Christus selbst! Indem Christus der Begründer jeder Gemeinde den Leuchter umwirft:

Bedenke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Sonst komme ich rasch über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle wegstoßen, wenn du nicht Buße tust! Offenbarung 2,5

Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Mörder; und ihr wisst, dass kein Mörder ewiges Leben bleibend in sich hat. 1. Joh 3,15

Wenn ich in Sprachen der Menschen und der Engel redete, aber keine Liebe hätte, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich Weissagung hätte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis, und wenn ich allen Glauben besäße, so dass ich Berge versetzte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe austeilte und meinen Leib hingäbe, damit ich verbrannt würde, aber keine Liebe hätte, so nützte es mir nichts! 1. Kor 13,1f

Weiter gab es ein gemaltes Schaubild eines Halbkreises der bekanntlich 180 Grad abbildet. Hier wurde gelehrt, allein jener, der nach der Bekehrung 180 Grad nachfolgt ist gerettet. Wer 179 Grad nachfolgt, der ist verloren - das mit den 179 wurde SO ge-irr-lehrt. Nach diesem Maßstab wären jene aber selbst verloren, da sie wohl nicht mal auf 90 Grad kämen wenn überhaupt.

O ihr unverständigen Galater, wer hat euch verzaubert, dass ihr der Wahrheit nicht gehorcht, euch, denen Jesus Christus als unter euch gekreuzigt vor die Augen gemalt worden ist? Das allein will ich von euch erfahren: Habt ihr den Geist durch Werke des Gesetzes empfangen oder durch die Verkündigung vom Glauben? Seid ihr so unverständig? Im Geist habt ihr angefangen und wollt es nun im Fleisch vollenden? Gal 3,1-3

Ein anderes Schaubild war das eines gezeichneten Durchbruchs. Wohlgemerkt anzuwenden bei bereits Geretteten. Es gäbe bei Bekehrten irgendwann einmal ein Punkt, bei dem sie völlig durchzubrechen hätten. Alle die diesen, nicht näher erläuterten Durchbruch nicht schafften, sind verloren - obwohl bereits Jesu Blut für sie vergossen wurde.

Ein anderes Mal mußte Hes 3,18-20 dafür her halten, daß man sein Heil verlöre so man nicht missioniert - und so gab es zig Punkte die heilsabsprechend waren.

Aber dies ist ein anderes falsches Evangelium! So lehrt die Bibel nicht.

Nicht ich, sondern Gott selbst urteilt über falsche Evangelien:

"Mich wundert, dass ihr euch so schnell abwenden lasst von dem, der euch durch die Gnade des Christus berufen hat, zu einem anderen Evangelium, während es doch kein anderes gibt; nur sind etliche da, die euch verwirren und das Evangelium von Christus verdrehen wollen. Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht! Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas anderes als Evangelium verkündigt als das, welches ihr empfangen habt, der sei verflucht!" Gal 1,6ff

Es wird behauptet man habe wörtlich "die reine Lehre". Und jeder der davon abweicht hat nicht die reine Lehre. Jeder der davon im Kleinsten abweicht, kann auch eigentlich dann nicht den Heiligen Geist haben, da dieser in der ganzen Wahrheit führt. Es wird impliziert, daß der Prediger prinzipiell immer wörtlich: "das Wort" spricht - also Wahrheit. Glaubt man diesem nicht, so glaubt man Jesus und seinem Wort nicht. Es wird subversiv unterstellt den Heiligen Geist nicht zu haben, folgt man nicht an jedem Punkt dieser vermeintlich reinen Lehre - dem "Wort Gottes". Damit forciert man vorsätzlich Spaltungen, da die reine Arn-Lehre in einigen Punkten falsch ist und echte Wahrheits=Christusliebende zu anderen göttlicher Erkenntnissen kommen müssen. Eins sein bedeutet effektiv allein die 100%ige Übernahme der Arn-Lehre.

Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels wie im Rätsel, dann aber von Angesicht zu Angesicht; jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. 1. Kor 13,12

Was aber die Götzenopfer angeht, so wissen wir: Wir alle haben Erkenntnis. Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut. Wenn aber jemand meint, etwas zu wissen, der hat noch nichts so erkannt, wie man erkennen soll. Wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt. 1. Kor 8,1-3

Man muß zwangsweise die reine Lehre haben, da nur dies bedeutet, vom Heiligen Geist wirklich voll geführt worden zu sein. Sich einen Fehler in der reinen Lehre einzugestehen - und sei es auch nur ein Jota - ist unmöglich, da sonst das Kartenhaus der "reinen Lehre" zusammenbrechen würde. Es scheint, als wolle man die Bibel zu 110% verstanden haben. Kein Thema wäre zu komplex oder ein Geheimnis, als daß man es nicht verstehen könnte. Um das nach menschlicher Weisheit umzusetzen, werden viele Vereinfachungen gemacht und damit dem Wort Dinge weg genommen. Themen offen zu lassen ist unmöglich, da die reine Lehre vollkommen ist. Es stünde den Hochmütigen auch nicht gut zu, zugeben zu müssen, daß Gott einige Punkte, z.B. der Endzeit - noch nicht völlig offenbart hat, sich erst im Laufe der Endzeit noch offenbaren werden. Nein - man hat alles von Genesis bis zum letzten Buchstaben der Offenbarung verstanden und für jedes Komma die immer einzig wie wahre Auslegung aus Wattwil / von Arn.

Ein Mitarbeiter des Bibelkreises sprach zur Gruppe (als er von der Einleitung zum Hauptteil an den Leiter übergab) wörtlich: "Jetzt übergebe ich an Jesus". Kein Widerspruch des Leiters noch der immer-schweigenden Gruppe; so wie die Hörigen überhaupt nur zu hören hatten und gruppendynamisch sich Gruppen von Menschen sowieso untergeben verhalten. Zumal man sich auch nicht traute gegen "den Gesalbten des Herrn" zu reden, das wäre ein Zeichen mangelndes heiligen Geistes gewesen. Man sah aber schnell an der Art und Weise des Leiters, daß er in keiner Weise für Korrekturen falscher Lehren auch nur ansatzweise bereit wäre - ebenso der Leiter2. Auch war die Art und Weise wie mit anfänglichem Widerspruch umgegangen wurde oft untere Schublade. Ein weiterer ehemaliger Besucher merkte demütig an, daß man doch nicht so viele Witzeleien machen und ernsthafter beim Wort bleiben sollte. Dann fragte der Leiter psychologisch geschickt in die Runde, ob jemand anderes auch dieser "ketzerischen" Meinung wäre. Freilich standen alle hinter dem Leiter - was auch sonst. Auch zu anderen Themen lief das Muster meist gleich ab. Der Leiter2 war auch immer 110% der Meinung des Leiters1 und pflichtete dem bei, daß es ja doch so wäre.

Der Leiter des Bibelkreises selbst sagte einmal (wirklich): Man könne die Bibel nicht selbst verstehen, sondern nur durch Lehrer. So hat man also wieder eine babylonische Priesterklasse eingeführt. Nicht der Heilige Geist lehrt jedem auch persönlich, sondern selbsterwählte Lehrer haben zu sagen, was alle Wahrheit wäre.

Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Joh 16,13

Ein weitere Aussage war: Wer nicht am Abendmahl teilnimmt, kommt in die Hölle.

Es bestand keine klare lehrmäßige Trennung zum alten Bund. Israel damals wäre = die NT-Gemeinde heute. Die NT Gemeinde habe Israel ersetzt. Folglich mußte auch aus Römer 11 eine abenteuerliche Auslegung gebastelt werden. Römer 11 lehrt so hell wie die Sonne am Himmel steht, daß ein Überrest des echten Israels in der Endzeit zu einem bestimmten Zeitpunkt doch nochmal gesamt gerettet wird. Das kann und durfte nie sein: Das ist falsche Israellehre usw. An dem Punkt ist klar festzunageln, daß sie sich irren.

Weiter wurde gelehrt, daß in 1. Sam 28,8ff nicht Samuel, sondern ein Dämon erschienen wäre. Frech und respektlos wird aus Samuel plötzlich ein Dämon. Obwohl eindeutig Samuel steht und nicht steht, daß dies eine dämonische Erscheinung wäre. Und warum dies? Weil in Vers 19 steht: " und morgen wirst du samt deinen Söhnen bei mir sein." Da Saul abgefallen ist, könne er unmöglich da sein wohin Samuel gekommen ist. Es schien auch so, als könnten sie nicht viel mit dem Totenreich allgemein anfangen oder es einordnen. Sie benutzen die für Lehrzwecke ungenaue Luther 1912 und diese unterscheidet oft nicht einmal zwischen Totenreich wie der Hölle. Wie genau Vers 19 nun zu werten ist; zuerst steht einmal Gottes Wort und keine Verdrehung, damit es an anderer Stelle vermeintlich wieder paßt. Aber so wurde oft mit Gottes heiligem Wort umgegangen und das hatte System.

Eine Zeit lange wurde groß Werbung für die politische wie gottlose Partei AfD gemacht, daß man die wählen müsse, es Sünde wäre diese nicht zu wählen. Später, war es dann wieder gleich ob man wählen ginge.

Dauerhaft feststellbar war ein elitärer Geist jener Auserwählten der einzigen letzten echten Gemeinde - jener mit der reinen Lehre und ohne Makel. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

Eine weitere Episode:

Aus Wattwil war mal einer zu Besuch - ein Strahlemann freilich. Im Gespräch mit jenem erläuterte ich ihm von der Schwierigkeit der Kindererziehung. Selbst keine Kinder habend meinte er nur, das kann nicht sein, daß dies schwer sei. Man muß die Kinder - wörtlich: "im Geist erziehen" und dann ist alles ganz einfach und Freude. Was will man da noch sagen? Die haben keine Ahnung, aber postulieren abstruse Thesen, als wären sie in Stein gemeißelt. Statt einmal den Mund zu halten, wenn man keine Ahnung hat - aber was rede ich - ohne Gottesfrucht und Demut bleibt nur schein-geistlich testosteron-geladenes Wesen.

Selbst ein Narr wird für weise gehalten, wenn er schweigt, für verständig, wenn er seine Lippen verschließt. Sprüche 17,28

Als Übersetzung wurde die Luther 1912 verwendet. Ursprachen müßten nicht verstanden werden, da der Heilige Geist alle Unklarheiten beseitigte. Zum einen war der Theologe Prof. Dr. Martin Luther ein Irrlehrer wie Christenverfolger. Schon aus dem Grund liest man keine Luther-Übersetzung, wenn es viel bessere Alternativen, wie z.B. die Schlachter 2000-Übersetzung, gibt. Zum anderen ist die Luther 1912 oft schlecht oder gar falsch übersetzt - ganz zu schweigen von dem veralteten oft unverständlichen Deutsch.

In Wattwil, in der Traube, hing ein ca. A3 großes Bild mit vielen Bildern der Mitglieder darauf. Werner Arn und seine Frau waren im Zentrum des Bildes und alle anderen darum herum angeordnet. Christus sah ich auf dem Bild jedoch nicht im Zentrum! - wo wir wieder beim größten Problem sind. Man hörte die Arn-Leute sehr oft von Werner Arn schwärmen und aber nie von Christus. Es scheint, als wäre Arn zu einem Christus-Ersatz für die Arn-Leute geworden.

David würde sich heute wundern, käme er ins Adullam nach Wattwil. Ganz anders wie seine schmutzige Höhle gibt es dort Kronleuchter und Edles. Der Name ist recht unpassend, zumal jene nicht wirklich ein biblisches Adullam bieten. Eher wird wohl jedes ehrlich suchende Kind Gottes schnell wieder aus diesem "Adullam" vertrieben und indirekt saulisch verfolgt.

Arns Frau ist vor kurzem (Stand 2016) verstorben. Arn  selbst leidet unter verschiedenen Arten von Krebs. Ich mag nicht urteilen, wie es mit den Werken von Werner Arn steht, aber schaue ich mir die Früchte an... Vielleicht kommen auch Menschen durch die Straßeneinsätze zum Glauben oder in deren Missionen im Ausland - das würde ich nicht absprechen. Aber dann kommt so jemand gleich wieder unter deren Joch und am Ende ist es vielleicht schlimmer als am Anfang.

Weitere Episode diesbezüglich

In einer sog. Missionsstation in Süddeutschland gab es vor der Zeit des Leiters1 einen anderen Leiter0. Dieser war wohl recht streng und um 5 Uhr gab es bereits die Morgenandacht. Das Ende des Liedes war, daß dieser völlig wieder (war er je bekehrt?) in die Welt gegangen ist. Jener Abgefallene hatte wiederum den oben genannten ex Besucher aus dem Kreis gebannt, weil jener in Hiob nicht einen Dinosaurier erkennen wollte. (Meiner Meinung nach beschreibt die Hiob-Stelle allerdings einen Dinosaurier)

Das Arn-System ist eher etwas für charakterliche Soldaten die von ihrer natürlichen Konstitution dafür geeignet sind - wahrscheinlich zerbrechen darunter viele und am Ende wäre es besser für so jemand, er hätte sich bei jenen nie bekehrt / diese kennen gelernt.

Woher das Geld kommt, kann ich nur mutmaßen. Ein vermeintlich bekehrter Sohn von Werner Arn hat eine hohe Position in der Schweizer UBS Bank und gleichzeitig ein hohe Position im Schweizer Militär. Ein Christ darf niemals Militärdienst leisten und es ist recht fragwürdig, was ein "Christ" in hohen Positionen der verkommenen und ausbeuterischen Banken zu suchen hat.

Eine weitere Irrlehre ist, daß Kinder per se, auch Ungeborene, verloren wären. (vs. siehe Mat 19,14) Die Ableitung dieser Lehre kommt daher, weil Johannes im Bauch gehüpft ist. Das Hüpfen deute man dann, daß Johannes bereits als Ungeborener sich bekehrt hätte. Und weil Johannes sich bekehren konnte, kann das jedes Ungeborene/Kleinkind. Das ist prototypisch für die freie Auslegung vieler Bibelstellen. Viel wird hineingelesen - dem Wort etwas hinzugefügt und zugrunde liegt offenbar ein falsches Bild wie Gott wirklich ist. Und so etwas kann nur davon kommen, wenn Gott sich einem nie persönlich offenbart hat.

Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. Joh 14,21

2) Sonstiges

Erkennen tut man Arn-Leute daran, daß sie mit kleinen Tischchen stehen auf denen steht "Die Bibel". Es wäre zu schön um wahr zu sein, gäbe es da wirklich NUR die Bibel. Missioniert wird oftmals mit Werbung im Briefkasten die zu einer Veranstaltung einladen. Diese finden teils in angemieteten Hotel-Zimmern statt. Mir schien, als geben sie sich nicht als Arn-Leute aus, sondern man vermied direkt nach Wattwil zu verweisen. Man gab sich als ein unabhängiger örtlicher Bibelkreis aus - was nicht stimmt.

Das "Fußvolk" will wahrscheinlich wirklich etwas für das Reich Gottes und tut es in Teilen sicherlich. Hier würde ich nicht pauschal "richten". Es ist allerdings sehr schade - was man von unzähligen sogenannter Gemeinden sagen muß - daß man oft nicht weiß, ob der Segen oder der Fluch überwiegt... Es ist schon ein wirkliches Elend um allerlei sogenannter "christlicher Gemeinden".

Da trat Elia vor das ganze Volk und sprach: Wie lange wollt ihr auf beiden Seiten hinken? Ist der HERR Gott, so folgt ihm nach, ist es aber Baal, so folgt ihm! Und das Volk erwiderte ihm kein Wort. 1. Könige 18,21

Als Immobilie gab es in Wattwil die Traube (eine ehemaliges Hotel), das Adullam (eine ehemalige Fabrik) und ein paar Häuser die als Bibelschule dienen. In Schönwald (Deutschland) gibt es noch ein weiteres wohl größeres angemietetes Objekt.

Leiter1 / Mitarbeiter xy gingen mit den Besuchern / ex Besuchern nicht wirklich menschlich um. Wenn nicht alle den gemeindlichen Willen taten, so wurde es sehr schwierig. Besagter obiger Besucher war nicht viel wert in deren Augen, da zu kritisch. Man merkte schnell, wer Ehre empfangen durfte und wer eine ehrenlose Person zu sein hatte. Statt geistlich, ging es doch - trotz reiner Lehre und vermeintlich Jahrzehnte im Glauben wie 110%-Heiligkeit - oft "menschlicher" zu, als einem lieb wäre. Z.B. besuchte den Bibelkreis einmal eine Familie, die zugegeben etwas schwierig war, aber ertragbar. Der Vater der Familie, oft ein wenig geschwätzig, wollte einmal ohne Absprache einen Verstärker installieren, damit seine Frau die Predigt mit bekäme. Dies wurde aber von Leiter1 derart von oben herab gestoppt, daß jener Vater sehr beleidigt sein mußte. Als im Gespräch die Frau erzählte, daß die Kinder in der Schule auffällig (im uniformierten deutschen Zwangs-Schulsystem - na gut...) wäre, machte der Leiter1 den Vorschlag, ob das Kind nicht mit Tabletten ruhig gestellt werden sollte, was die Mutter zum Glück ablehnte. Interessanter Weise gab es zu dem Zeitpunkt einmal die Predigt zum Kontext der Erscheinung Samuels und Leiter2 lehrte, daß das nicht Samuel war, die Frau, zum Glück einfälltig, wunderte sich doch sehr über die wattwilsche Sonderauslegung. Jedenfalls kam diese Familie dann nicht mehr. Es wurde so dargestellt, als würde die Frau weiterhin kommen wollen, der Mann erlaube dies aber nicht. Inwieweit das stimmt, kann ich nicht beurteilen. Aber will jemand wirklich irgendwohin kommen, so tut er das auch.

Der wattwilsche Zentralismus wird unter anderem damit praktiziert, daß sich jene ungefähr alle 4 Monate in Wattwil über ein Wochenende treffen. Die Bibelkreise stehen in Kontakt zu Werner Arn. Dazu noch die 3-jährige Bibelschulen, die für Leitungskräft, wie mir schien, verpflichtend ist. Inwieweit meine Beschreibungen nicht auch auf die anderen Bibelkreise verallgemeinert werden können, ist bei so einem straff organisierten Regiment fraglich.

Update 12/2016

Mittlerweile ist Werner Arn an seiner Krankheit verstorben. Die Erbnachfolge tritt sein, oben bereits genannter Sohn, Josua Arn an. Wohl einfach aus dem Grund des Geldes, was man an den Sohn juristisch einfach vererben kann. Jemand der als sogenannter Christ die Position eines Majors im schweizer Militär begleitet, ist sicherlich geistlich bestens für ein geistliches Amt geeignet. Ganz im Sinne der Feindesliebe und daß jener der zum Schwert greift auch durch dieses sterben wird, hat er in deren überwiegend verblendeten Sinnen die "besten" Voraussetzungen. Durch welche Berufe könnte sich ein Christ geistlich auch besser auszeichnen als die des Soldates und Bankers - waren Milität wie Banken schon immer eine Quelle des Friedens wie der Wahrheit. Schon vor dem Tod Arns, wurde er als Erbnachfolger gehandelt - man sieht auch hier im Sinn von "follow the money" daß hier schlichte falsche irdische Motive vorliegen und in keiner Weise der Heilige Geist die Ämter festlegt . Wie wenig der Heilige Geist dort die Gemeinde führt, konnte ich bereits an deren Eliten feststellen, die offensichtlich eher nach fleischlichen Motiven ins Amt kommen. Wie es scheint spielt Geld die größte Rolle - so hält man wahrscheinlich deren Mitglieder durch kontinuierliche finanzielle Unterstützung abhängig und freilich ist dann auch die Lehre plötzlich eins: Wes´ Brot ich ess - des´ Lied ich sing.  Dann gab es damals noch die Geschichte einer geistlichen Heldentat von Josua Arn, daß es ihm nun wieder erlaubt wäre mit den Soldaten zusammen zu beten. Man stelle sich den Herrn Jesus vor, wie er mit den römischen Soldaten zusammen für deren gottlosen und teuflischen Kriegsdienst beten würde - verrückt. Man merkt fast überall (die Richtungen sind völlig beliebig, ob von weltlich bis ultra-"bibelteu": egal) wie sich der Antichrist bereits in die Gemeinden gesetzt hat (2. Thess 2,4). Und die ganzen Gemeindebesucher merken überhaupt nichts.

 

 

Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte! 1. Kor. 7,23

Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch wiederum fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! Röm 8,15

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